Alcohol Jan 01, 2024

Die Auswirkungen von Alkohol auf das Gehirn: Neurologische Risiken verstehen

Die Auswirkungen von Alkohol auf das Gehirn: Neurologische Risiken verstehen

Wie Alkohol Ihr Nervensystem beeinflusst

Wie Annie Grace in This Naked Mind schreibt, braucht Alkohol irgendwann mehr, als er gibt. Sie erklärt: „Alkohol löscht jedes Mal, wenn man ihn trinkt, einen Teil von dir aus. Er kann sogar ganze Nächte mit Alkoholexzessen auslöschen. Alkohol lindert keinen Stress; er löscht deine Sinne und dein Denkvermögen. Letztendlich löscht Alkohol dich selbst aus.“

Die negativen Auswirkungen machen sich besonders in unserem Nervensystem bemerkbar. Alkohol führt zu Gleichgewichtsverlust, undeutlicher Sprache, dazu, Dinge zu sagen, die wir nicht so meinen, und zum Vergessen von Dingen, an die wir uns erinnern möchten. Wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir möglicherweise ganze Zeitblöcke und riskieren dauerhafte Schäden an unserem Gehirn und Zentralnervensystem.

Unmittelbare Auswirkungen auf Ihr Gehirn und Ihren Körper

Wie wirkt sich Alkohol kurzfristig auf Ihr Nervensystem aus? Folgendes passiert:

  • Dopaminschub: Alkohol überschwemmt Ihr Gehirn mit Dopamin, kapert Ihr Belohnungssystem und führt dazu, dass Sie zu etwas zurückkehren, das eigentlich nicht überlebenswichtig ist.
  • Gedächtnis und Impulskontrolle: Alkohol stört Ihren präfrontalen Kortex und Hippocampus, wodurch es schwieriger wird, Erinnerungen zu bilden und Impulse zu kontrollieren.
  • Kopfschmerzen: Verursacht durch Dehydrierung und Erweiterung der Blutgefäße, oft auch „Cocktail-Kopfschmerzen“ genannt.
  • Stimmungsschwankungen: Alkohol beeinträchtigt die emotionale Verarbeitung und führt zu schnellen Veränderungen von Euphorie zu Wut oder Traurigkeit.
  • Angst und Depression: Die anfängliche Erleichterung lässt schnell nach und führt am nächsten Tag zu „Hängeangst“, da sich die Gehirnchemie erholt.

Langfristige Auswirkungen auf Ihr Nervensystem

Angesichts der starken unmittelbaren Wirkung von Alkohol sind Langzeitschäden leider häufig. Hier sind die größten Bedenken:

1. Alcoholic Neuropathy

Diese Nervenschädigung resultiert aus der toxischen Wirkung von Alkohol und der damit verbundenen Unterernährung. Zu den Symptomen gehören:

  • Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Beinen
  • Muskelschwäche beeinträchtigt die täglichen Aufgaben
  • Erektile Dysfunktion
  • Verdauungsprobleme wie Blähungen und Verstopfung
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Eine frühzeitige Behandlung mit Alkoholvermeidung und B-Vitamin-Ergänzung kann die Genesung unterstützen.

2. Central Pontine Myelinolysis (CPM)

Eine starke Dehydrierung durch Alkohol kann zu einem niedrigen Natriumspiegel führen. Eine schnelle Korrektur dieses Ungleichgewichts kann Gehirnbereiche schädigen, die das Gleichgewicht und die Motorik steuern, was zu Folgendem führt:

  • Sprachschwierigkeiten
  • Schluckprobleme
  • Koordinationsprobleme
  • Mögliche Lähmung

3. Hepatic Encephalopathy

Wenn Ihre überlastete Leber Giftstoffe wie Ammoniak nicht verarbeiten kann, gelangen diese in Ihr Gehirn und verursachen Folgendes:

  • Verwirrung
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Schlechtes Urteilsvermögen und Impulsivität

Dieser Zustand kann unbehandelt zum Koma führen.

4. Alcohol-Related Brain Damage

Dazu gehört das Wernicke-Korsakow-Syndrom, das hauptsächlich durch Vitamin-B1-Mangel verursacht wird:

  • Wernicke-Stadium: Verwirrung, Koordinationsprobleme, Sehstörungen
  • Korsakow-Stadium: Schwerer Gedächtnisverlust und Konfabulieren (Erfinden von Ereignissen)

Eine frühzeitige Intervention mit Alkoholentwöhnung und Vitaminersatz bietet Hoffnung auf Genesung.

5. Depression and Anxiety

Langfristiger Alkoholkonsum verändert das Gleichgewicht der Neurotransmitter und macht Depressionen und Angstzustände anhaltender, da Ihr Gehirn darum kämpft, den Dopamin-, GABA- und Glutamatspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Schützen Sie die Gesundheit Ihres Gehirns

Um neurologischen Schäden vorzubeugen, muss der Alkoholkonsum direkt angegangen werden:

  • Überwachen Sie Ihre Trinkgewohnheiten: Verfolgen Sie Ihre Trinkgewohnheiten und planen Sie, diese zu reduzieren oder mit dem Trinken aufzuhören
  • Nähren Sie Ihren Körper: Essen Sie Vollkornprodukte, mageres Eiweiß, gesunde Fette und B-Vitamin-reiche Lebensmittel wie Fisch, Bohnen und Blattgemüse
  • Konsultieren Sie Ihren Arzt: Suchen Sie ärztlichen Rat ein, wenn Sie Anzeichen einer neurologischen Schädigung bemerken

Denken Sie daran, Quitemate ist hier, um Sie bei jedem Schritt zu unterstützen! Zu unserer Community gehören viele Menschen, die in Ihrer Lage waren und jetzt erfolgreich sind. Beginnen Sie noch heute Ihre Reise zu Ihrem gesündesten und glücklichsten Selbst!

Share this:

Get QuitMate: Beat Addiction

Free on iOS & Android

Install